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Verkehr und Mobilität

Nachhaltige Mobilität ist derzeit in aller Munde. Ausbau des ÖPNV, Förderung der E-Mobilität - oder manchmal doch lieber zu Fuß gehen: Es bedarf vieler kreativer Ideen und Herangehensweisen, um den Bereich Mobilität langfristig neu gestalten zu können.
Gerade im ländlichen Raum ist das auch gar nicht so einfach, deshalb sind natürlich auch Sie gefragt! Sie haben eine Idee, wie sich Bissingen im Bereich Mobilität weiterentwickeln kann? Dann lassen Sie uns das doch an der Pinnwand wissen!

Bereits umgesetzt

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✓ E-Ladesäulen

Die Gemeinde Bissingen leistet ihren Beitrag zur E-Mobilität. Seit Mitte Mai stehen sowohl vor dem Rathaus, als auch am Schulstandort je eine E-Ladestation für das Laden von elektrischen Fahrzeugen zur Verfügung. Die beiden neuen Ladesäulen erhöhen die Attraktivität Bissingens für Bürgerinnen und Bürger und für Besucher der Gemeinde. Die EnBW hat beide Ladestationen aufgestellt und betreibt diese auch. Die neuen Ladesäulen besitzen je zwei Typ 2-Anschlüsse, mit denen alle E-Autos laden können. Sie liefern Wechselstrom mit bis zu 22 Kilowatt (kW) Leistung. Geladen wird hier 100 Prozent Ökostrom. Das ist bei allen EnBW-Ladepunkten Standard. Jetzt wurden sie von der Netze BW GmbH (EnBW) offiziell freigegeben. Zur Realisierung der Ladesäulen wurde eine Förderung des Bundes in Höhe von rund 7.000 Euro beantragt und bewilligt.

Weiterführende Links

  • Informationen zum Zuschuss der KfW für Ladesäulen in Wohngebäuden finden Sie hier
  • Weitere Informationen und technische Angaben zu den Ladestationen finden Sie unter www.enbw.com/elektromobilitaet.

In Umsetzung

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ÖPNV- Entwicklung StadtTicket für kleine Gemeinden

Bereits in den vergangenen Jahren wurde einige Maßnahmen ergriffen, um den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen: Es wurden beispielsweise bei der letzten Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Landkreises eine deutlich verbesserte ÖPNV-Bedienung von Bissingen mit Anschlüssen nach Kirchheim, Weilheim und erstmals in das Lenninger Tal sowie im Besonderen auch eine stark verbesserte Anbindung des Ortsteils Ochsenwang erreicht. Weitere Verbesserungen sind geplant und befinden sich bereits in der Abstimmung.
All diese Anstrengungen dienen dazu, mehr Menschen zur Nutzung des ÖPNV zu bewegen und durch attraktive Verbindungen Vorschub zu leisten. Auch werden weitere Entwicklungen diesbezüglich im integrierten Klimaschutzkonzept enthalten sein, das in Kürze zur detaillierten Gremienberatung anstehen wird. Zudem profitiert die Gemeinde auch deutlich von der Tarifzonenreform im VVS seit dem vergangenen Jahr.
Von Seiten des VVS gibt es seit rund drei Jahren das so genannte „StadtTicket“ in Ludwigsburg. Das StadtTicket berechtigt den Fahrgast an einem Tag zu beliebig vielen Fahrten innerhalb des Stadtgebiets für 3,00 €. Für Gruppen bis zu fünf Personen gibt es sein solches Ticket für 6,00 €. Seit 01.01.2020 ist das StadtTicket zudem in weiteren 14 Städten und Gemeinden eingeführt und am 01.04.2020 sind nochmals sechs Kommunen hinzugekommen. Unter anderem ist seit diesem Zeitpunkt das StadtTicket in Kirchheim unter Teck/ Dettingen an der Teck sowie in Weilheim an der Teck/ Neidlingen verfügbar.
Durch den VVS wurde der Gemeinde Bissingen allerdings lediglich ein StadtTicket mit der Gültigkeit in Bissingen und Ochsenwang in Aussicht gestellt. Jedoch gerade keine Beteiligung an den StadtTickets Weilheim oder Kirchheim. Die Vergünstigung der Tickets für Fahrten innerhalb des OT Bissingen oder vom OT Bissingen in den OT Ochsenwang bringt nicht die gewünschte Attraktivitätssteigerung und Anreizfunktion zur Nutzung des ÖPNV. Sowohl die Gemeinde als auch der VVS sind der Ansicht, dass diese singuläre Einführung keinen signifikanten Erfolg verspricht. Für Bissingen ist es vielmehr von großer Bedeutung, die Attraktivität der ÖPNV-Anbindung nach Kirchheim oder Weilheim zu steigern. Dies wird aber nur dann erreichbar sein, wenn das Stadtticket von Kirchheim/ Dettingen bzw. Weilheim/ Neidlingen auch einschließlich des Gemeindegebietes Bissingen gelten könnte oder ergänzende Modelle entwickelt werden. Der Gemeinderat hat daher bereits Anfang 2020 die Weiterentwicklung des bestehenden StadtTicketmodells beim VVS angeregt, um einen Anschluss des Gemeindegebiets an ein bestehendes StadtTicket (Kirchheim/Weilheim) grundsätzlich zu ermöglichen. Dieser Appell wurde im Mai 2021 im Rahmen der 3. Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Landkreises erneuert. Hierfür wird sich die Gemeinde beim Tarifsymposium des VVS im November 2021 einsetzen, da dort die Weiterentwicklung des Stadttickets für kleinere und mittlere Gemeinden diskutiert werden soll.

Neuigkeiten

Nachhaltigkeit im Kleinen – ein „Alltagsbeispiel mit Vierbeinern“

Nachhaltigkeit ist ein umfassendes Konzept, das die langfristige Erhaltung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Ressourcen unseres Planeten sicherstellen soll. Besonders wichtig dabei ist es, das eigene Verhalten zu überdenken. Durch kleine Veränderungen im Alltag kann jeder Einzelne einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Für die Umsetzung bedeutet dies, bewusste Entscheidungen zu treffen, die unsere Umwelt und Ressourcen der jetzigen sowie künftigen Generationen schonen.

Auch die Gemeindeverwaltung beteiligt sich in unterschiedlichen Bereichen daran. Beispielsweise wird nun, durch recycelte Hundekotbeutel, ein weiterer kleiner Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet.

Hundebesitzer kennen die Notwendigkeit, beim Gassigehen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu beseitigen. Dafür stehen an den Ortsausgängen einige Hundestationen. Diese werden von der Gemeinde aufgefüllt und geleert. Die aktuellen Hundekotbeutel bestehen aus Polyethylen. Das ist der am häufigsten verwendete Kunststoff für Verpackungen und Folien. Demnach bestehen die Kotbeutel aus verarbeitetem Erdöl.

Nach Verbrauch der aktuellen Beutel wird auf Hundekotbeutel aus recyceltem Plastik umgestellt. Diese sind mit dem „Blauen Engel“ zertifiziert. Der Blaue Engel ist seit über 45 Jahren das Umweltzeichen der Bundesregierung. Er kennzeichnet umweltschonende Produkte und Dienstleistungen.

Bei der Herstellung der Kotbeutel werden Abfallfolien recycelt. Es wird kein zusätzliches Kunststoffgranulat bzw. Erdöl verwendet. Durch die kürzeren Transportwege und die Produktion innerhalb der EU werden CO2-Emissionen eingespart. Zudem haben die recycelten Beutel eine stärkere Qualität. Die Mindestproduktionsstärke durch die Verwendung von Regenerat ist höher als die Produktionsstärke bei neu hergestellten Hundekotbeutel.

Die recycelten Hundebeutel zeigen, wie alltägliche Entscheidungen in unserem Verhalten zu einem nachhaltigeren Lebensstil beitragen können. Indem wir bewusster konsumieren und umweltfreundliche Alternativen wählen, können wir einen positiven Einfluss auf die Umwelt ausüben.

 


 

 

Klassenzimmer im Altbau leuchten nun mit LED

Die Beleuchtungssituation in den Klassenzimmern im Altbau der Schule wurde im Frühjahr 2022 verbessert. Die bauzeitliche Leuchten haben die Räume nicht mehr optimal ausgeleuchtet und zudem einen hohen Stromverbrauch generiert. Mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wurde die Beleuchtung auf LED-Technik umgesetzt, um damit in Folge des geringeren Stromverbrauchs CO2 einzusparen.


 


Sie haben auch eine Idee zum Klimaschutz in Bissingen? Wir freuen uns über Ihren Beitrag an der Pinnwand!

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Sie leisten bereits einen aktiven Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, privat oder vielleicht in einem Verein? Berichten Sie uns von Ihrem Projekt!

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Weitere Handlungsfelder



Kontakt

Gemeinde Bissingen an der Teck

Vordere Straße 45
73266 Bissingen an der Teck
Telefonnummer: 07023 90000-0

Faxnummer: 07023 90000-99
Email: Rathaus@bissingen-teck.de