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Energieversorgung & Erneuerbare Energien

Klimaschutz ist vielfältig und es braucht mehr als einen Ansatz, um dauerhaft ausreichend CO² einzusparen: Es ist einerseits dringend notwendig den Pro-Kopf-Energieverbrauch dauerhaft zu senken, beispielsweise durch energiesparende Elektrogeräte oder effizientere Wärmedämmung. Das wird aber nicht ausreichen: Gleichzeitig werden wir auch auf erneuerbare Energien umsteigen müssen, um den verbleibenden Enegiebedarf nachhaltig decken zu können. Eine Möglichkeit hierfür sind beispielsweise PV-Anlagen.

Haben Sie noch weitere Ideen? Dann lassen Sie uns die doch gerne an der Pinnwand wissen!

In Umsetzung

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Gemeindeeigene PV-Anlagen

Die Gemeinde hat bereits 2001 im Rahmen des Prozesses der Lokalen Agenda eine erste PV-Anlage am Schulstandort installiert und damit erste Erfahrungen gesammelt. Aufgrund des sehr positiven Zwischenfazits wurde 2009 ergänzend eine deutlich größere PV-Anlage installiert.

Beide Anlagen wurden in erster Linie zur Einspeisung in das Netz installiert. Dabei profitiert die Gemeinde davon, dass zum Installationszeitraum eine hohe Einspeisevergütung vereinbart wurde. Diese hat sich zwischenzeitlich für Neuanlagen deutlich reduziert.

Dennoch plant die Gemeinde in 2021 eine weitere PV-Anlage am Schulstandort sowie auf dem Dach des Kindergartens Teckstraße. Beide Anlagen haben den Fokus auf die Deckung des Eigenverbrauchs, sodass sich der Bezug aus dem Stromnetz verringert. Durch die Produktion des Solarstroms wird der CO2-Verbrauch gesenkt. Zudem werden sich evtl. steigende Stromkosten weniger bemerkbar machen.

Weitere PV-Anlagen (z.B. beim Kindergarten Ochsenwang) sollen in den nächsten Jahren folgen.

Bei den PV-Anlagen wird mit einer Amortisationszeit von rund zehn Jahren gerechnet.

Mit dem Ausbau der PV-Anlagen wird auch den Zielen der 1.000-Megawatt-Solarkampagne der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg, die der Gemeindetag unterstützt, Rechnung getragen. Dieses Projekt ist im Dezember 2020 gestartet und hat das Ziel, in den nächsten zehn Jahren pro Jahr eine Leistung von durchschnittlich 1.000 Megawatt Photovoltaik-Leistung im Südwesten neu zu installieren.


Mitmachen!

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Unser Service für Sie

Beratung: PV-Anlagen

Die PV-Kampagne stellt die Fortsetzung der Energieberatung, die Ausfluss aus dem Lokalen Agenda Prozess war, mit Fokus auf PV-Anlagen fort.

Folgende Faktoren bei der Planung von PV-Anlagen spielen eine Rolle 

  • Wie hoch ist Ihr Stromverbrauch?
  • Welche Leistung soll die PV-Anlage haben?
  • Wieviel kann als Eigenverbrauch genutzt werden?
  • Welche Ausrichtung hat Ihr Dach? 
  • Wird ein Stromspeicher gewünscht?

Weiter zu beachten

  • Steuerliche Fragestellungen
  • Versicherung

Weiterführende Links

Beratung

Sie können sich zum Thema PV-Anlagen von den auf dem Markt vorhanden Energieberatern und Anbietern von Photovoltaikanlagen unterstützen lassen. Die Energieagentur Landkreis Esslingen gGmbH wird derzeit gegründet. Sie wird voraussichtlich anbieten, Ihr für Ihr Gebäude die Eignung von Solarenergie zu prüfen.

PV-Anlagen im Lichte des Klimawandels 

  • Nutzung des erzeugten Stroms für Eigenverbrauch: Nutzung von klimaneutralem Strom und Verzicht auf Fremdbezug

  • Einspeisung des überschüssigen Strom

Förderprogramm

  • Kredit über das Programm „Erneuerbare Energien“ der KfW (Stand 30.06.2021)
     

Solardachkataster und Wirtschaftlichkeitsrechner

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat das neue Solardachkataster inkl. Wirtschaftlichkeitsrechner online gestellt. Über den Link (➜ https://www.energieatlas-bw.de/sonne/dachflachen/solarpotenzial-auf-dachflachen) können Sie direkt auf die Karte „Solarpotenzial auf Dachflächen“ zugreifen. Auf der Karte können Sie auf Ihr Gebäude zoomen und dadurch bereits auf den ersten Blick einen Eindruck zum Solarpotenzial erhalten. Weitere Informationen sowie den Wirtschaftlichkeitsrechner erhalten Sie, sobald Sie Ihre Dachfläche per Mausklick auswählen.

Neuigkeiten

Nachhaltigkeit im Kleinen – ein „Alltagsbeispiel mit Vierbeinern“

Nachhaltigkeit ist ein umfassendes Konzept, das die langfristige Erhaltung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Ressourcen unseres Planeten sicherstellen soll. Besonders wichtig dabei ist es, das eigene Verhalten zu überdenken. Durch kleine Veränderungen im Alltag kann jeder Einzelne einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Für die Umsetzung bedeutet dies, bewusste Entscheidungen zu treffen, die unsere Umwelt und Ressourcen der jetzigen sowie künftigen Generationen schonen.

Auch die Gemeindeverwaltung beteiligt sich in unterschiedlichen Bereichen daran. Beispielsweise wird nun, durch recycelte Hundekotbeutel, ein weiterer kleiner Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet.

Hundebesitzer kennen die Notwendigkeit, beim Gassigehen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu beseitigen. Dafür stehen an den Ortsausgängen einige Hundestationen. Diese werden von der Gemeinde aufgefüllt und geleert. Die aktuellen Hundekotbeutel bestehen aus Polyethylen. Das ist der am häufigsten verwendete Kunststoff für Verpackungen und Folien. Demnach bestehen die Kotbeutel aus verarbeitetem Erdöl.

Nach Verbrauch der aktuellen Beutel wird auf Hundekotbeutel aus recyceltem Plastik umgestellt. Diese sind mit dem „Blauen Engel“ zertifiziert. Der Blaue Engel ist seit über 45 Jahren das Umweltzeichen der Bundesregierung. Er kennzeichnet umweltschonende Produkte und Dienstleistungen.

Bei der Herstellung der Kotbeutel werden Abfallfolien recycelt. Es wird kein zusätzliches Kunststoffgranulat bzw. Erdöl verwendet. Durch die kürzeren Transportwege und die Produktion innerhalb der EU werden CO2-Emissionen eingespart. Zudem haben die recycelten Beutel eine stärkere Qualität. Die Mindestproduktionsstärke durch die Verwendung von Regenerat ist höher als die Produktionsstärke bei neu hergestellten Hundekotbeutel.

Die recycelten Hundebeutel zeigen, wie alltägliche Entscheidungen in unserem Verhalten zu einem nachhaltigeren Lebensstil beitragen können. Indem wir bewusster konsumieren und umweltfreundliche Alternativen wählen, können wir einen positiven Einfluss auf die Umwelt ausüben.

 


 

 

Klassenzimmer im Altbau leuchten nun mit LED

Die Beleuchtungssituation in den Klassenzimmern im Altbau der Schule wurde im Frühjahr 2022 verbessert. Die bauzeitliche Leuchten haben die Räume nicht mehr optimal ausgeleuchtet und zudem einen hohen Stromverbrauch generiert. Mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wurde die Beleuchtung auf LED-Technik umgesetzt, um damit in Folge des geringeren Stromverbrauchs CO2 einzusparen.


 


Sie haben auch eine Idee zum Klimaschutz in Bissingen? Wir freuen uns über Ihren Beitrag an der Pinnwand!

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Sie leisten bereits einen aktiven Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, privat oder vielleicht in einem Verein? Berichten Sie uns von Ihrem Projekt!

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Weitere Handlungsfelder


Kontakt

Gemeinde Bissingen an der Teck

Vordere Straße 45
73266 Bissingen an der Teck
Telefonnummer: 07023 90000-0

Faxnummer: 07023 90000-99
Email: Rathaus@bissingen-teck.de